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Fliegen können, schwerelos sein, die Unendlichkeit spüren.... das sind seit Generationen die ureigensten Wünsche der Menschen.

Vielleicht hat man schon im Flugzeug ein kleinwenig das Gefühl des Fliegens nachempfinden können. Mancher hat eventuell auch schon mal einen Sprung am Gummiseil oder einen Fallschirmsprung gewagt. Taucher suchen neben den Eindrücken der Unterwasserwelt auch nach dem Gefühl der Unendlichkeit in der Bewegung. Nun hat aber längst nicht jeder die Möglichkeit, einen Flug mit dem Spaceshuttle zu buchen, um die Schwerelosigkeit zu erfahren...

Dennoch: Eine Möglichkeit gibt es noch, den Zustand der Schwerelosigkeit zu simulieren. Und dafür muss man nicht einmal die Erde verlassen – jedenfalls nicht physisch.

Man steigt in einen Floatig- Tank und badet in der speziellen Sole. Das ist alles.

Es ist so einfach wie genial. Und jeder kann es tun: Einsteigen, treiben lassen, entspannen, Körper und Geist loslassen und auf die Reise gehen.
Lesen Sie hier, wie das geht:

Was ist das, ein Floating-Tank?

Der Floating– Tank wird auch Samadhibad, Schwebebad oder Think- Tank genannt. Zugegeben, der Begriff Tank weckt nicht gerade romantische Emotionen, dennoch bezeichnet er das Medium am deutlichsten.
Man stelle sich eine sehr große Badewanne vor, die einen "Deckel" hat.
Dieses "Gebilde" ist so groß, dass man bequem aufrecht darin sitzen kann. Auch sehr lange und sehr breite Menschen haben genügend Platz im Inneren des Bades. Es gibt die verschiedensten Ausführungen von Floatarien - ovale, rechteckige, pyramidenförmige, oder solche in Form einer Muschel - das Prinzip der Anwendung ist jedoch immer und überall das gleiche.

Das Samadhibad ist gefüllt mit 600 Litern Sole, in welchem 350 kg Magnesiumsulfat gelöst sind. Man kennt Magnesiumsulfat auch unter den Namen Epsomsalz oder Bittersalz. Bereits im Mittelalter war die heilende und pflegende Kraft des Bittersalz bekannt. Trotz der beträchtlichen Menge Sole liegt die Tiefe nur bei etwa 25 bis 30 cm.

Die Temperatur der Sole ist genau auf die Temperatur der Hautoberfläche abgestimmt und auch die Luft ist an dieses Niveau angepasst.
Der Tank – wieder dieses harte Wort – ist schallisoliert und - wenn man will - auch ganz dunkel.

Das also ist der Floating-Tank. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was man damit oder darin tut und was dort mit einem geschieht.
Bitte lesen Sie weiter:

Wie badet man im Schwebebad?

Da das Bad im Floatarium kein Reinigungsbad ist, duscht man sich zunächst ab, wäscht auch das Haar und spült alle Stylingprodukte gründlich ab. Es ist auch ganz wichtig, dass man vor dem Bad die Toilette benutzt, damit man durch derartige Bedürfnisse die Session nicht unterbrechen muss.

Und nun geht es auch schon hinein in das Bad. Langsam steigen Sie in den Tank, setzen sich hin und spüren bereits den Auftrieb der Sole.

Sie können die Tür schließen und das Bad so genießen, wie es am effektivsten auf Ihre Sinne wirkt – in Dunkelheit und Stille. Es ist jedoch auch kein Problem, mittels des Handtuches die Tür einen Spalt weit offen zu halten und etwas Licht hineinzulassen.
Auch hier entscheiden Sie ganz allein über Ihre Vorgehensweise, denn diese Bad soll Ihr ganz persönliches, sehr schönes Erlebnis werden.

Sie gleiten nun hinein in die Rückenlage und schweben auf dem Wasser, wie es vom Toten Meer her bekannt ist.
Probieren Sie selbst aus, wie Sie am bequemsten liegen. Manche lassen die Arme seitlich des Körpers schweben, andere legen sie neben den Kopf nach oben - suchen Sie sich einfach Ihre ganz persönliche Wohlfühllage.

Durch die genau abgestimmten Temperaturen von Luft und Wasser auf Ihre Hautaußentemperatur stellt sich nach einer kleinen Gewöhnungszeit ein faszinierender Effekt ein: Sie können nicht mehr unterscheiden, wo die Sole aufhört und wo die Luft beginnt. So kommt das Gefühl der Schwerelosigkeit zustande. Sie fühlen sich, als würden Sie im Raum schwerelos treiben - eine wunderbare Erfahrung.

Das ist aber nur die eine schöne Seite des Schwebebades.

Nirgendwo sonst auf der Welt, außer vielleicht in der Wüste oder auf dem Himalaja, haben Sie so eine totale Stille um sich herum. Und auch ein so dunkler Platz findet sich nicht so leicht, wie im Tank.

Im schallisolierten und dunklen Tank werden alle Reize, die auf Ihr Gehirn wirken können, weitestgehend ausgeschaltet. Es dauert natürlich eine Weile, bis die "Quasselmaschine" im Kopf leiser und immer leiser wird. Nach und nach aber gleiten Sie in eine äußerst tiefe Entspannung. Und auch hier entscheiden nur Sie ganz allein, welche Traumreisen Sie unternehmen wollen und wohin Ihre Gedanken fließen...

Nach einer Stunde werden Sie sanft geweckt. Vielleicht denken Sie jetzt: Was, eine ganze Stunde im Tank? Oft stellen die Badenden nach dem Bad allerdings erstaunt fest, wie kurz Ihnen die Zeit vorkam.

Langsam kommen Sie wieder in das Hier und Jetzt zurück. Die Sole muss vom Körper und aus dem Haar abgespült werden. Waschen ist nicht nötig, da die Sole die Haut angenehm pflegt und ganz weich und zart macht.

So gestaltet sich also das Bad im Tank. Dies soll aber nur ganz kurz die Beschreibung dessen sein, was Sie im Schwebebad erwarten wird. Dennoch ist es so, dass man noch so viel darüber lesen, hören und sehen kann – die eigene tatsächliche Erfahrung ist immer noch anders als alle theoretische Vorstellung, und sei sie noch so phantasievoll.

Sie haben jetzt gelesen, was ein Tank ist und wie man badet. Aber warum sollte man ein Bad im Floating-Tank nehmen – außer um die angenehme Erfahrung der totalen Entspannung zu erleben?
Das soll Ihnen jetzt erläutert werden:

Was bewirkt ein Bad im Floating-Tank?

Die Reaktionen des Körpers und des Geistes auf ein Bad im Floating-Tank sind so zahlreich wie vielfältig. Die hier angeführten Indikationen sind in zahlreichen Tests, Analysen und Protokollen von namhaften Forschern, Wissenschaftlern und Ärzten publiziert worden.
Wir beschränken uns in dieser Informationsbroschüre auf die wesentlichsten Indikationen, um die Lektüre nicht zu wissenschaftlich-medizinisch werden zu lassen.

Das fehlen von Reizen in einem Großteil des Nervensystems (nichts hören, nichts sehen, nichts tasten, nichts schmecken, nichts riechen) löst eine spontane Kettenreaktion im Körper aus, den sogenannten parasympathischen Respons. Muskelverspannungen, Blutdruck, Herzschlag und Sauerstoffverbrauch nehmen bedeutend ab. Der gesamte Stoffwechsel im Körper verändert sich.

Die Blutgefäße einschließlich der Haargefäße erweitern sich, wodurch Herz- und Blutgefäße effizienter arbeiten können und somit die Sauerstoff- und Nahrungsversorgung jeder einzelnen Körperzelle verbessert wird.

Durch Stress werden im Körper chemische Stoffe gebildet (Cortisol, Adrenalin, ACTH), welche in hoher Konzentration das Immunsystem schwächen und zu Depressionen führen können. Diese Hormone werden durch ein Bad im Floating-Tank weitestgehend abgebaut und gleichzeitig werden vermehrt Endorphine (Glückshormone) gebildet.
Sobald Endorphine im Körper freigesetzt werden, verursachen sie ein tiefes Gefühl des Wohlbefindens. Sie reduzieren Ermüdungserscheinungen und chronische Schmerzen und sie verbessern eine große Zahl an Gehirnfunktionen, wie Gedächtnis und Lernvermögen. Nach dem Bad befindet man sich in einer leicht euphorischen Hochstimmung.

Der Körper erreicht, wie bereits weiter oben beschrieben, eine sehr tiefe Entspannungsphase. Dennoch bleibt der Geist wach und "träumerisch wachsam" kurz vor der Schlafgrenze.
Durch den Reizentzug werden große Teile des Gehirns von ihrer normalen Belastung befreit. Es gibt also nichts mehr zu berechnen für das Gehirn, keine Gravitation, keine Reizung der Haut usw. Messungen der elektrischen Gehirnaktivität mittels des EEG zeigen, dass diese von Normalwerten von 20-25 Hz auf 4-8 Hz sinken und ein rhythmisches Wellenmuster aufzeigen.
In diesem Moment ist der Theta- Zustand erreicht. D.h., dass man sich in einem halbbewussten Dämmerzustand der kreativen, inspirierten Gedanken- Prozesse befindet.
In diesem Zustand ist das Lernvermögen am größten, ebenso die Fähigkeit der Visualisierung und Autosuggestion.

Beim floaten kommt es zu einer Synchronisierung der Aktivitäten der beiden Gehirnhälften (Hemisphärensynchronisation). Die Aktivität der linken Gehirnhälfte (logische, lineare, analytische, detaillierte Gedankenmuster) wird zu einer gleichwertigen Zusammenarbeit an die Aktivität der rechten Gehirnhälfte (intuitive, synthetische, großzügige Gedankenmuster) angepasst.

Die Nutzung der gesamten geistige Kraft durch die Hemisphärensynchronisation in Zusammenhang mit dem Theta- Zustand kann zu plötzlichen Einsichten, kreativen Inspirationen und spontanen Problemlösungen führen.

Lindernde Wirkungen wurden erwiesen bei Asthma, Arthritis, Multiple Sklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen.
Sofern Migräne, Rückenschmerzen, Tinitus und Schlaflosigkeit aus Verspannungen resultieren, kann ein Schwebebad auch hier erfolgreich Abhilfe schaffen.


Kontakt:

Heike Seeger
Dunckerstraße 12
10437 Berlin

030 / 4403 6500

www.float-berlin.de

info@float-berlin.de

 


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