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„Abnehmen ohne Frust und Hungern„

Kein Jojo-Effekt, kein Vitalstoffmangel mehr – Internationales Forscherteam entwickelt ein „Gewichtsmanagement mit System„

Frohe Botschaft für Fettleibige: Ein internationales Forscherteam hat jetzt erstmals ein ausgetüfteltes Abnehme-Programm entwickelt, das das Wohlfühlgewicht für jeden auf Dauer ohne Jojo-Effekt verheißt. Und das ohne Hungern und gefährlichen Nährstoffmangel. Reinigen, verbrennen, aufbauen: Mit diesem Drei-Stufen-Plan soll der Traum von der Traumfigur wahr werden.

Genussvoll verrührt Lothar Guski das braune Pulver in einem Glas Wasser und trinkt es mit kleinen Schlucken. „Der Protein-Drink„, sagt er, „sorgt dafür, dass ich keinen Hunger mehr habe, trotzdem optimal genährt bin und gute Stimmung bekomme.„

Dem 51jährigen Berliner Vertreter erging es so wie vielen seiner Zunft: Kein regelmäßiges Essen wegen des ständigen Termindrucks. Schnell eine Cola, ein belegtes Brötchen und einen Schoko-Riegel an der Tankstelle, das war`s meistens. Die Folgen der Fast-Food-Nahrung waren an der Waage schließlich überdeutlich abzulesen.  Statt 75 Kilogramm zeigte sie satte 95 an.
Dass Lothar Guski heute wieder sein Wohlfühlgewicht erreicht hat, verdankt er eigenen Worten nach einem neuen, mit Millionenaufwand entwickelten wissenschaftlichen Abnehmeprogramm.

Ein internationales Forscherteam von Numico-Research, dem weltweit größten privaten Ernährungsforschungs-Institut, schuf in jahrelanger Arbeit ein mehrstufiges, patentiertes „Gewichtsmanagement mit System„. Dieses ist drauf und dran, das milliardenschwere Geschäft mit der schlanken Linie zu revolutionieren.

In den USA und Japan wurde es bereits kurz nach der Einführung zum Renner. Hunderttausendfach erprobt kommt die sanfte Formel zur Gewichtsreduzierung jetzt nach Europa. „Mit mehreren, aufeinander abgestimmten Naturprodukten ist das Abnehmen ohne Frust und Hungern möglich„, verheißt Dr. Peter Verdegem, der holländische Chef des Wissenschaftlerteams. Nach Ansicht des renommierten Molekularbiologen kann das Drei-Stufen-Programm nahezu jedem Übergewichtigem helfen, sein Wunschgewicht zu erreichen.

Das Motto lautet: Normal essen und dennoch Pfunde verlieren. „Freilich„, so Verdegem, „sollte aber auf eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung geachtet werden. Wer täglich 5000 Kalorien zu sich nimmt und nur 3000 verbraucht kann nicht abnehmen.„

Im ersten Schritt der Reinigung sollen natürliche Stoffe dafür sorgen, dass überflüssige Nahrungsfette gebunden und ausgeschieden werden. Zudem blockieren ausgesuchte Substanzen, die aus Vitamin- und Proteinspendern wie Ginseng, Brokkoli und Kidneybohnen gewonnen werden, den Umbau von überflüssigen Kohlenhydraten zu Fett. Im zweiten Schritt werden überschüssige Fette und Kalorien verbrannt, indem der Stoffwechsel beschleunigt wird.

Schließlich soll ein Protein-Drink den Appetit zügeln und für das nötige Eiweiß sorgen. Selbst bei strengem Fasten würde nur das Fettgewebe und nicht wie sonst üblich Muskelmasse im Körper angegriffen.

Die Erfolgsaussichten für das ausgetüftelte Speck-Weg-System sind hierzulande groß. Denn das schnelle Geschäft mit der Schlankheit sprengt inzwischen alle Grenzen. Der Handlungsbedarf ist dramatisch: Über die Hälfte der erwachsenen Bundesbürger ist zu dick, rund 20 Prozent sind krankhaft fettsüchtig. Und auch die jüngere Generation legte in den letzten Jahren gewaltig zu: Inzwischen bringt jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche zuviel Kilos auf die Waage.

Jede zweite Frau zwischen Alpen und Nordsee stöhnt über ihr Übergewicht, 40 Prozent haben bereits eine oder mehrere Diäten hinter sich. Und auch Männer greifen verstärkt zur „Wunderpille“, die den gerade verspeisten Schweinsbraten im Darm wegzaubern soll.

Doch die erhofften Erfolge bleiben meist aus und bei der Suche nach neuen „Wundermitteln„ wird die Qual der Wahl jeden Tag größer. Inzwischen gibt es so viele Diäten wie Nahrungsmittel und längst gehört diese Form von Geldabzocke zum bundesdeutschen Alltag.

Vor allem der berühmte Jo-Jo-Effekt lässt die Abnehmewilligen schier verzweifeln. Sie glauben, durch Hungern ihre Kilos zu verlieren. Doch die Selbsttkasteiung führt nur allzu oft zu Leistungsabfall und schlechter Laune. „Wenn dem Körper zu wenig Kalorien zugeführt werden„, so Peter Verdegem, „schaltet der Stoffwechsel auf das Notstromaggregat um„. Der Körper empfindet eine „Hungersnot„ und so fahren Schilddrüsenhormone und vegetatives Nervenssystem den Grundverbrauch an Kalorien nach unten.

Bei den populären, einseitigen Ernährungsformen führt das erzeugte Defizitgefühl dazu, dass der Körper nach dem Fasten richtig zulangt und wie ein Eichhörnchen erst einmal Kalorien auf Teufel komm raus sammelt. Mit noch größeren Fettpölsterchen als vor der Zeit des Darbens will er sich so auf eine mögliche künftige Notsituation vorbereiten. 

Im Gegensatz zu den ungesunden Mono-Diäten verspricht die neue Abnehmeformel durch die hohe Energiezufuhr mit Vitalstoffen, was frustrierte Übergewichtige immer schon ersehnten: Purzelnde Kilos ohne Jo-Jo-Effekt, ohne große Quälerei, Schlappheit und ohne den übermächtigen Heißhunger während und nach einer Kurphase.

Auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht können natürliche Substanzen helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln. Den Numico-Forschern gelang es erstmals die Fett verbrennende Wirkung spezieller Wirkstoffe wissenschaftlich zu belegen. Mehrere Studien zeigen, dass beispielsweise eine Kombination von Essenzen aus brasilianischen Mate- und Schwarztees, Guarana und Chrom für einen maximalen Energieumsatz sorgt. „Über den Sauerstoffverbrauch und die Menge des ausgeschiedenen Kohlendioxids  konnten wir errechnen, dass der Kalorienverbrauch um 17 Prozent stieg„, so Verdegem.

Das Abnehmen mit dem systemischen Gewichtsmanagement vollzieht sich in Etappen. Dabei können auch extrem Fettleibige ihr Wunschgewicht relativ rasch und risikolos erreichen und anschließend auch halten. Allerdings warnt Ernährungsforscher Peter Verdegem: „Zu schnelles Abnehmen sollte aber auf alle Fälle vermieden werden.“

Der Berliner Vertreter Lothar Guski erfreut sich derweil seiner wieder gewonnen Lebensqualität.  „Ohne meine 20 Kilo überflüssigen Speck“, sagt er, „fühle ich mich wohl wie nie zuvor in meinem Leben. Für mich ist das der Durchbruch zu einer neuen gesunden Lebensweise“.

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Tipps für eine Fastenkur zuhause

  • Gönnen Sie ihrem Magen und Darm ein – bis zweimal jährlich einen wohlverdienten Urlaub in Form einer siebentägigen Fastenkur.
  • Vor Beginn einen Entlastungstag einplanen an dem sie entweder nur Obst, Reis, Gemüse oder Rohkost essen. Trinken Sie morgens zwei Teelöffel Flohsamenschalen in einem halben Liter Wasser (fördert die Ausscheidung).
  • Sie benötigen Kartoffeln, Gemüse und Kräuter für eine Brühe ohne Salz, frisch gepresste Säfte, drei Liter mineralarmes Wasser ohne Kohlensäure täglich, verschiedene Kräutertees und ein Einlaufgerät.
  • Am ersten Tag und dann alle zwei Tage den Darm gründlich reinigen. Einlauf mit einem Liter lauwarmen Wasser mit Kamillentee.
  • Trinken Sie vormittags zwei Tassen Kräutertee sowie ein bis zwei Liter Wasser. Mittags ein Viertelliter Gemüsebrühe oder Gemüsesaft mit Wasser. Zwischendurch viel Wasser und Kräutertee. Abends gibt es wieder eine Brühe oder Gemüsesaft.
  • Gönnen Sie sich viel Ruhe, bewegen Sie sich viel an der frischen Luft (Walking, Joggen, Rad fahren).
  • Machen Sie sich mittags einen heissen Leberwickel.
  • Nach dem Fastenbrechen bauen Sie die Kost langsam schrittweise wieder auf. Beginnen Sie mit einem geriebenen oder gedünsteten Apfel am Vormittag. Kauen Sie jeden Bissen 40 bis 50 mal.

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Tipps fürs Abnehmen

Abnehmen können wir nur, wenn wir unserem Körper weniger Energie zuführen, als er verbraucht. Erst dann greift er auf Fettreserven zurück. Das bedeutet nicht, dass wir für einen gesunden, schlanken Körper unentwegt hungern müssen. Wir sollten uns nur angewöhnen, das Richtige in der richtigen Menge zu essen und uns regelmäßig zu bewegen.

Essen Sie sich leicht!

  • Nehmen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag anstatt drei große.
  • Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, bevorzugt kalorienarme Getränke wie Wasser, ungesüßte Tees und verdünnte Säfte. Milch ist kein Getränk, sondern ein nährstoffhaltiges Nahrungsmittel. Kaffee, Alkohol und Schwarztee entziehen zusätzlich Flüssigkeit.
  •  Kaufen Sie fettarme Produkte, besonders bei Käse und Wurst etc.
  • Meiden Sie die Fritteuse. Kalorienärmere Gärmethoden sind Grillen, Backen, Dünsten oder Schmoren.
  • Bevorzugen Sie mageres Fleisch, Geflügel und Fisch (Forelle, Schellfisch, Kabeljau).
  • Verzichten sie auf Sahne, Öl und Butter und verwenden sie lieber Magermilchjoghurt, Zitronensaft, Brühe und frische Kräuter.
  • Frische Lebensmittel sind stets besser als Tiefkühlkost und Dosen.
  • Das Auge isst mit. Achten sie deshalb auf schön angerichtete Speisen.
  • Auf kleinen Tellern wirken die Portionen größer.
  • Essen Sie langsam, speicheln Sie die Nahrung ein. Die Sättigungssignale des Magens brauchen etwas Zeit, um ins Gehirn zu gelangen.
  • Essen Sie öfter vegetarisch, machen Sie Fleisch zur Nebensache.
  • Verringern sie den Fettanteil der Nahrung auf 25 Prozent. Achten Sie dabei auch auf versteckte Fette in Gebäck, Kuchen, Wurst und Käse.
  • Essen Sie ausreichend Frischobst und Rohkostgemüse. Auf Abwechslung achten.
  • Vermeiden Sie Zucker. Er bringt den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht, dadurch kommt der Hunger schnell wieder.
  • Gegen Hungergefühl helfen übrigens Mineralwasser, ein Löffel Magerquark oder ein Happen Sauerkraut.
  • Wiegen Sie sich ein- bis zweimal pro Woche zur Gewichtskontrolle, am besten morgens.
  • Vollkornprodukte halten länger satt und erhöhen die Darmtätigkeit.
  • Verwenden Sie vorwiegend Fette und Öle mit einem hohen Anteil einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren (Sonnenblumenöl, Keimöl, Olivenöl).

Bewegen sie sich!

  • Nutzen Sie im Alltag jede Chance zur Bewegung: Treppensteigen statt Aufzugfahren etc.
  • Dreimal in der Woche mindestens eine halbe Stunde Sport treiben. Am besten mit Freunden verabreden, der leichte Gruppenzwang motiviert gewaltig.
  • Machen Sie regelmäßig ausgewählte Gymnastikübungen zur Kräftigung von Bauch, Gesäß, Armen und Schultern. Dies fördert das muskuläre Gleichgewicht, trägt zu einer besseren Haltung und zu einem guten Körpergefühl bei.
  • Aber Vorsicht: Nach dem Sport nicht die Portionen vergrößern, sondern weiterhin ihre Diät einhalten – dann purzeln die Pfunde!

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